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Stammkürzung

Nach starken Frostschäden und Schäden am Meristem (Herz) kann unter Umständen ein letzter Rettungsversuch “Stammkürzung” unternommen werden. Dabei wird der Stamm soweit zurückgeschnitten bis das Herz zu sehen ist. Diese Maßnahme habe ich selber noch nie durchgeführt und sie ist auch etwas umstritten, es gibt aber Exotenfreunde, die damit schon positive Erfahrungen gemacht haben. Fraglich ist, ob sich die Palme nicht von selbst regeneriert hätte. Positive Auswirkungen dieser Methode sind aber sicherlich, daß so das Herz besser durchlüftet wird, auch evtl. Verunreinigungen sind so zu beheben die sonst den Schimmelprozess begünstigen könnten. Die Palme ist durch diese Maßnahme kleiner, wenn sie es überlebt ist eine kleinere lebende dennoch besser als eine tote. Heikel an der Sache ist allerdings der genaue Schnittpunkt. Schneidet/sägt man den Stamm zu weit unten ab und trifft das Herz ist alle Mühe umsonst. Auch ist es durch die Fasern sehr mühsam den Stamm überhaupt anzusägen. Diese Möglichkeit möchte ich dennoch aufzeigen auch wenn ich sie selbst noch nie angewandt habe. Nachfolgend zwei Bilder eines Rückschnitts mit anschließendem erfolgreichen Neuaustrieb. Diese Bilder wurden mir freundlicherweise von Kay Matthes zur Verfügung gestellt.

Diese Maßnahme hat auch nur Erfolg wenn das Herz nur leicht geschädigt ist. Kann man schon außer dem Speer und weiteren Blätern auch noch Herzanteile ziehen ist diese Methode auch aussichtslos.

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Bild mit freundlicher Genehmigung von Kay Matthes

20090517_1

Bild mit freundlicher Genehmigung
von Kay Matthes