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Cordyline australis: Die genügsame und farbenfrohe Keulenlinie

Cordyline Australis im Garten

Die Cordyline australis bezaubert durch toll gefärbte Blätter ©istockphoto.com/GI16306198

Sie sieht aus wie ein Palmengewächs, ist aber im botanischen Sinne jedoch keine Palme: Die Cordyline australis – auch als Keulenlilie bekannt – zählt zu den Agavengewächsen. Die Gattung Cordyline umfasst etwa 25 Arten. Manche davon wachsen im Freiland und können bis zu 20 Meter hoch werden. Hierzulande ist sie jedoch öfter im Topf oder Kübel zu finden. Die Cordyline australis ist vor allem für ihre markanten schwertförmigen Blätter bekannt. Mit ihrem imposanten Wuchs erinnert sie oft an den Drachenbaum. Besonders beliebt ist die winterharte Sorte „Red Star“ mit ihrer bronzen-roten Färbung. Die Pflanze ist prinzipiell sehr pflegeleicht und genügsam. Dennoch sollten Sie einige Pflegetipps beachten, damit Sie lange Freude an Ihrer Cordyline australis haben und sie prächtig wächst.

Die Heimat der Cordyline australis: Von Neuseeland bis Südengland

Nicht nur die Frage, ob Palme oder nicht Palme, sondern auch der Name führt oft zu Missverständnissen. Der zweite Part „australis“ bedeutet nicht, dass die Keulenlinie aus Down Under stammt. Botaniker bezeichnen mit diesem Zusatz Gewächse aus der südlichen Erdhalbkugel. Genau genommen ist die Cordyline australis in Neuseeland, Nordaustralien und Südostasien beheimatet. Um das Jahr 1800 wurde sie nach England importiert und hat sich dort entlang der Südküste ausgebreitet. Mittlerweile ist sie als Topfpflanze in ganz Europa zu finden.

Exotische Schönheit im Garten, auf der Terrasse und Fensterbank

Die Cordyline-Sorten verzaubern mit ihrem schönen Blattschmuck in Rot- und Purpurtönen, in sattem Grün oder mit weißen Streifen. Der Stamm ist meist eintriebig. Gerade bei älteren Exemplaren oder nach einem Rückschnitt bilden sich Verzweigungen und verhelfen der Pflanze zu einer imposanten Erscheinung. In der freien Natur kann sie 10 bis 20 Meter hoch werden. Als Topfpflanze erreicht sie immerhin noch bis zu 90 Zentimeter. Die schwertförmigen Blätter sind rosettenartig angeordnet und stehen im oberen Bereich aufrecht. Im unteren Bereich hängen sie oft über. Sie können bis zu einen Meter lang und 5 bis 10 Zentimeter breit werden. Das optische Highlight der Cordyline australis sind ihren zarten, cremefarbenen Blüten, die sich rispenartig um die dünneren Triebe bilden. Die dicken keulenförmigen Wurzeln haben der Pflanze übrigens ihren deutschen Namen beschert.

Standort: Warm, hell und sonnig  

Bei der Standortwahl sollten Sie immer im Hinterkopf haben, dass die Keulenlilie aus einer subtropischen Region stammt. Ein ausgeglichenes, eher warmes Klima, eine mittlere Luftfeuchtigkeit und viel Licht sind optimal. Die Cordyline australis kann in der Sonne oder im Halbschatten stehen. Achten Sie aber darauf, die Pflanze erst langsam an die Sonne zu gewöhnen, wenn Sie ins Freie kommt.

Die richtige Pflege der Cordyline australis: Weniger ist mehr  

Ein Pflegefehler, der die Keulenlilie oft leiden lässt, ist zu häufiges Gießen. Staunässe lässt ihre Wurzeln schimmeln. Gießen Sie also lieber seltener, dann aber durchdringend. Erst wenn das Substrat trocken ist, ist wieder Zeit für neues Wasser. Solange sie nicht in der prallen Sonne steht, kann die Cordyline australis mit Trockenzeiten ganz gut umgehen.

Düngen ist vor allem bei Pflanzen im Topf wichtig, denn sie sind vom natürlichen Nährstoffkreislauf abgeschnitten. Mit Langzeitdünger für Grünpflanzen ist die Keulenlilie das ganze Jahr über gut versorgt. Alternativ können Sie von April bis Oktober alle vier bis acht Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser geben. Während der Winterruhe nicht mehr düngen und nur noch selten gießen.

Frisch ins neue Jahr: Winterquartier für die Keulenlilie  

Die Cordyline australis wird zu den Kalthauspflanzen gezählt. Das heißt, dass sie weitgehend winterhart ist und kurzfristig Temperaturen von bis zu 10 Grad Celsius aushält. Langfristig sollte das Thermometer über dem Nullpunkt liegen. Überwintern sie die Pflanze daher in einem frostsicheren, hellen Raum. Ideal ist ein Wintergarten, in dem sie sich hervorragend zur saisonalen Wintergartengestaltung eignet. Das Wohnzimmer hingegen ist kein gutes Winterquartier. Die Keulenlilie sollte während ihrer Ruhephase maximal 12 Grad Celsius abbekommen. Ansonsten droht unter anderem ein Schädlingsbefall durch Blattläuse und Co. Überwintern Sie Ihre Pflanze kühl, damit sie wieder frisch und gesund in den Frühling startet und Sie in der nächsten Saison mit wunderschönen Blüten erfreut. Sie haben Interesse an einer Keulenlilie? Bei palmenmann.de gibt es sie zu kaufen.

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