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Drachenbaum – pflegen, düngen, umtopfen

Er ist ein echter Exot, und trotzdem auch hierzulande sehr verbreitet: Der Drachenbaum ist perfekt als pflegeleichte Zimmerpflanze geeignet. Insgesamt gibt es bis zu 150 Arten, Dracaena fragrans, Dracaena surculosa oder Dracaena reflexa sind nur drei Beispiele. Mit den folgenden Tipps gedeihen die Gewächse hervorragend, und Sie haben lange Freude an den hübschen, häufig mehrfarbigen Blättern.

So gedeiht der Drachenbaum: Substrat und Standortwahl

Drachenbaum Zimmerpflanze pflegeleicht

Drachenbäume gehören zu den besonders pflegeleichten Zimmerpflanzen. (c) istockphoto.com/elenaleonova

Der Drachenbaum, der übrigens ein Verwandter der Yucca-Palme ist, entwickelt wunderschöne, längliche Blätter. Je nach Art sind sie mal kräftig grün, mal eher blaugrau, mal mit roten oder cremefarbenen Streifen versehen. Damit die gut gedeihen und die Pflanze außerdem verzweigt wächst, ist ein möglichst heller Standort empfehlenswert. An seinem Plätzchen sollten Sie Ihren Drachenbaum gelegentlich drehen, damit er von allen Seiten gleichmäßig Licht bekommt und sich nicht schief der Sonne entgegenbiegt. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie allerdings vermeiden. Wie wäre es mit einem Plätzchen im Badezimmer für Ihr Exemplar? Die relativ hohe Luftfeuchtigkeit bekommt dem Drachenbaum hervorragend. Besonders gut gedeiht die Zimmerpflanze außerdem bei recht hohen Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad.

Als Substrat können Sie beispielsweise spezielle Palmenerde verwenden. Auch reguläre Blumenerde ist in Ordnung. Allerdings sollten Sie dann darauf achten, dass sie möglichst durchlässig ist. Am besten mischen Sie noch etwas Kies, Lehm oder Sand unter.

Gießen und düngen: Wichtig in der Wachstumsphase

Beim Gießen des Drachenbaums gilt die Devise: eher zu wenig als zu viel. Das Substrat sollte während der Wachstumsphase von März bis August immer feucht sein. Staunässe sollten Sie aber unbedingt vermeiden, denn die fast unvermeidliche Folge ist Wurzelfäule. Im Winter, während der Ruheperiode, können Sie die Wassergaben reduzieren. Ein gesundes Wachstum ermöglichen Sie Dracaena durch regelmäßige Düngergaben in der wärmeren Jahreszeit. Zwischen März und August sollten Sie sie deshalb zusätzlich zur Bewässerung alle zwei Wochen mit flüssigem Volldünger für Grünpflanzen versorgen.

Feuchtigkeit für die Blätter in den Wintermonaten

In der kalten Jahreszeit ruht die Zimmerpflanze. Sie braucht jetzt nur wenig Wasser, und auch die Temperaturen dürfen etwas niedriger sein. Entsprechend eignet sich der Drachenbaum hervorragend für eine saisonale Wintergartengestaltung mit Pflanzen. Unter 18 Grad sollten die Temperaturen allerdings nicht fallen: Blattabwurf könnte die Folge sein. Auch auf trockene Heizungsluft reagiert die Pflanze unter Umständen empfindlich – zum Beispiel mit brauen Blattenden. Für die Heizperiode sollten Sie deshalb diese Pflegetipps beherzigen:

  • Der perfekte Standort hat eher hohe Luftfeuchtigkeit, ideal ist das Badezimmer, am besten mit Fenster für Tageslicht.
  • Alternativ sprühen Sie die Blätter alle paar Tage mit kalkarmem Wasser ein.
  • Entfernen Sie außerdem regelmäßig eventuellen Staub und Dreck an den Blättern mit einem feuchten Tuch.

Den Drachenbaum umtopfen und vermehren

Drachenbaum Natur

In ihrer tropischen Heimat können Drachenbäume imposante Größen erreichen. (c) istockphoto.com/csh3d

Wie oft Sie Ihren Drachenbaum umtopfen sollten, hängt von der Pflanze selbst ab. Größere Arten sollten Sie einmal im Jahr in ein größeres Pflanzgefäß setzen, kleinere etwa alle zwei bis drei Jahre. Beim Umtopfen sollten Sie immer auch den Wurzelballen untersuchen. Abgestorbene und zu lange Wurzeln können Sie bei der Gelegenheit vorsichtig entfernen beziehungsweise kürzen. Wer von Dracaena nicht genug bekommt, kann seine Pflanze auch ganz einfach vermehren. Die Vermehrung gelingt am besten über Triebe, die Sie mithilfe einer Gartenschere abtrennen. Entfernen Sie jetzt den Blattschopf und stellen Sie den Trieb in eine Glas mit Wasser. Sobald sich ausreichend Wurzelwerk gebildet hat, können Sie die neue Pflanze in Substrat setzen. Stammstücke lassen sich übrigens ebenso gut für die Vermehrung verwenden.

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