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Endivien im Garten: Aussaat, Pflege und Ernte

Endivien (Cichorium endivia) gehörten zur Familie Korbblütler und sind in deutschen Gärten sehr beliebt. Endiviensalat hat den Ruf eines Spätsommer- und Herbstsalats. Diesen Ruf verdankt er nicht nur dem späteren Aussaat und der Ernte bis zum ersten Frost, sondern auch dem leckeren, bitterlichen Geschmack, der sich so gut für herbstliche Gerichte eignet.

Wissenswertes zu Endivien

Frische Endivien Salat

Endiviensalat ist robust und kann über eine längere Zeit gelagert werden © iStock.com / enzodebernardo

Vermutlich stammt Endivie aus dem Mittelmeerraum, wo sie immer noch gerne angebaut und gegessen wird. Im Vergleich zu anderen Salatsorten bilden Endivien keine fest gebundenen Salatköpfe. Die Endivienblätter sind schmal, lang und relativ dick. Wie die meisten Salate, ist Endiviensalat mit ca. 17 kcal pro 100 g sehr kalorienarm. Trotz ihrer Diäteigenschaften enthalten Endivien viele Vitamine (A, B6 und C) und Mineralstoffe (Kalium, Kalzium und Eisen). Daher eignen sie sich perfekt für eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Dies macht Endivien zu einer beliebten Salatsorte in Küchen und Gärten Deutschlands.

Anbau von Endivien im eigenen Garten

Auf dem europäischen Markt und im Garten findet man mehrere Endiviensorten. Diese Sorten können grob in zwei Gruppen unterteilt werden: Escariol und Frisee. Die Escariol-Endivien sehen robust aus und können über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Dank der länglichen, krausen Blätter sind Frisee-Endivien nicht nur ein Blickfang, sondern auch ziemlich fein und müssen schnell verzehrt werden.

Standort, Aussaat und Pflege

Ob fein oder robust, Endivie braucht viel Sonne. Nur an einem sonnigen Standort kann sich der unverkennbare, bitterliche Geschmack von Endivien in vollen Zügen entwickeln. Mit der Aussaat im Garten sollte man am besten ab Mitte Juni starten. Der Abstand zwischen Pflanzen sollte ungefähr 25 bis 35 cm betragen. Diese Salatsorte darf auch nicht zu tief ausgesät werden. Besonders im Hochsommer beim heißen Wetter darf die ausreichende Bewässerung der ausgesäten Pflanzen nicht fehlen. Man muss dennoch aufpassen, dass keine Staunässe entsteht. Sobald die Jungpflanzen ersten Rosetten bilden und kräftiger werden, kann weniger gegossen werden.

Endivien lieben lockeren, humosen Boden. Es wird empfohlen, die Beeten noch vor Aussaat mit Nährstoffen zu versorgen. Wer einen großen Wert auf ökologisch sauberes Gemüse legt, kann gerne auf die chemischen Dünger verzichten. Für eine gute Ernte reicht es auch, wenn die Beeterde mit Kompost angereicht wird.

Schädlinge

Endivien sind ziemlich robust und werden seltener als andere Salatsorten von Schädlingen, Pilzen und weiteren Krankheiten befallen. Nur Schnecken können über junge und feine Salatblätter herfallen. Beim regnerischen Wetter sollte man auch aufpassen, dass Endivien nicht faulen. Ansonsten erweist sich diese Salatsorte als sehr pflegeleicht.

Leckerer Salat aus Endivien

Aus Endivien lassen sich leckere Salate zubereiten © iStock.com / ehaurylik

Ernte

Schon nach drei Wochen nach der Aussaat, kann man die erste Ernte genießen. Der unschlagbare Vorteil von Endivien ist die Tatsache, dass sie bis zum späten Herbst geerntet werden können. Beim leichten Frost können die Pflanzen mit spezieller Folie bedeckt werden.

Endivien in der Küche

Mit Endivien lassen sich leckere und gesunde Gerichte zaubern. Die jungen Blätter schmecken ganz vorzüglich roh im Salat. Auch gekocht wie Spinat oder Mangold erfreut Endivie den Gaumen der Genießer. Ob als Salat, im Eintopf oder in Pastasoßen, die Rezepte sind vielfältig und köstlich.

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