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Lavendel: Anpflanzung und Pflege

Der unter dem lateinischen Namen Lavandula angustifolia bekannte Wildlavendel ist mit seinen zarten blauvioletten Lavendelblüten eine farbliche Bereicherung für jeden Garten oder Balkon. Neben dem Wildlavendel sind als Balkonpflanzen auch der Schopflavendel und der Speiklavendel beliebte Lavendelsorten. Alle Lavendelarten werden gerne als Rosenbegleiter gesetzt, auch wenn die Lavendel Pflege andere Ansprüche stellt als jene der Rosen. Lavendelsträucher gelten als äußerst pflegeleicht und können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu dreißig Jahre alt werden.

Lavendel Pflege auf dem Gartenbeet und Balkon

Lavendel Pflege Lavandula Angustifolia

Lavendel ist anspruchlos, bevorzugt jedoch einen sonnigen Standort © iStock.com / assalve

Als Gartenlavendel und optisch effektvoller Rosenbegleiter eignet sich die Sorte Lavandula angustifolia, da sie winterhart ist und außer einem sonnigen Standort wenig Anspruch an die Lavendel Pflege stellt. Die anderen Lavendelsorten hingegen sind frostempfindlich und müssen im Haus an einem kühlen und hellen Ort überwintert werden. Daher eignen sich Speik- und Schopflavendel mit ihren duftigen Lavendelblüten vor allem als Balkonpflanzen. Bei der Lavendel Pflege muss in erster Linie darauf geachtet werden, einen sonnigen oder zumindest halbschattigen Platz zu finden, denn Lavendelsträucher gedeihen nur in voller Sonne. Egal, ob sie als Gartenlavendel oder Balkonpflanzen kultiviert werden, stellen sie an die Lavendel Pflege ähnliche Ansprüche.

Lavendel anpflanzen

Der richtige Zeitpunkt um Lavendel im Freiland anzupflanzen ist das Ende März. Wer Lavendelsamen vorziehen möchte, sollte damit schon am besten im Februar anfangen. Wenn der letzte Frost vorbei ist, können kleine Keimlinge in einen Topf, Kübel oder in den Garten ausgepflanzt werden. Der sonnige Standort und ein großer Abstand zwischen den Pflanzen sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anpflanzung von Lavendel. Die Anzahl von vier Pflanzen auf einem m² erweist sich oft als optimal. Blumenerde soll dabei vermieden werden, da Lavendel eher einen sandigen und nährstoffarmen Boden bevorzugt.

Wenig Lavendel Pflege für gesunden Wuchs: Gießen und Düngen

Lavendel Pflege Seife Öl

Aus herrlich duftenden Lavendelblüten wird Lavendelöl gewonnen © iStock.com / LiliGraphie

Gartenlavendel, egal, welche Lavendelsorten gepflanzt werden, bevorzugt einen trockenen, windgeschützten und sonnigen Standort und gedeiht am besten bei eher nachlässiger Lavendel Pflege. Lavandula angustifolia, aus dessen duftenden Lavendelblüten das vielseitig einsetzbare Lavendelöl gewonnen wird, verträgt wie alle anderen Lavendelsorten keine Staunässe und keinen feuchten Boden. Er gilt als der klassische Rosenbegleiter, benötigt im Gegensatz zu Rosen allerdings wesentlich weniger Wasser und Dünger und sollte daher in gewissem Abstand gepflanzt werden. Gießen von Lavendelsträuchern ist nur in langen Trockenperioden ratsam, daher ist keine tägliche Lavendel Pflege notwendig. Auch was Düngen betrifft, gestaltet sich die Lavendel Pflege einfach, denn eine Düngergabe im Frühjahr reicht für die gesamte Saison. Da Staunässe der Pflanze erheblich schaden kann, sollte jedoch die Wahl des Standortes im Garten sorgfältig gewählt werden:

  • Sonnig und trocken
  • Niedrige Luftfeuchtigkeit
  • Vor einer Mauer oder Hauswand, die zusätzliche Wärme abgibt
  • Hangneigung ist ideal, denn das Wasser kann ablaufen
  • Bei feuchtem Standort ist eine Drainage wichtig
  • Nährstoffarmes und kalk- sowie steinhaltiges Substrat

Als Kübelpflanzen am Balkon eignen sich die frostempfindlichen Lavendelarten, die ebenfalls keine Staunässe vertragen. Auch die Lavendelarten, die auf Balkon oder Terrasse im Topf kultiviert werden, lieben karges und nähstoffarmes Substrat, am besten eine Mischung aus Kräutererde und Sand. Regelmäßige Düngergaben sind eher schädlich als nützlich. Was das Gießen betrifft, ist die Lavendel Pflege bei Topfpflanzen ebenfalls nicht aufwendig und nur bei langanhaltender Trockenheit in regelmäßigen Abständen nötig. Wer die Blüten zur Herstellung von Lavendelöl verwenden möchte, sollte während der Blütezeit gar nicht gießen. Zu gut gemeinte Lavendel Pflege mit viel Wasser reduziert nämlich den Gehalt des ätherischen Lavendelöls.

Krankheiten und Rückschnitt

Pflanzenschädlinge und Krankheiten sind bei allen Lavendelarten durch den intensiven Geruch des Lavendelöls äußerst selten und treten nur bei übertriebener Lavendel Pflege auf, denn zuviel Wasser und Dünger schwächen die Pflanze. Der Pilzerreger Phorma Lavandula befällt in der Regel nur Pflanzen, die an einem feuchten Standort wachsen, und zeigt sich durch schwarze Flecken auf den Zweigen.

Bei der Lavendel Pflege sollte lediglich auf einen starken Rückschnitt im Frühjahr geachtet werden, um Verholzen und ausbleibende Blüte zu verhindern. Bei jungen Pflanzen kann getrost ein Drittel der Zweige entfernt werden, bei älterem Lavendel reicht ein kürzerer Schnitt. Wichtig ist, nicht in das Holz der Zweige zu schneiden, denn dies verhindert erneuten Austrieb.

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