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Salbei: Pflanzen, Pflege und Verwendung

Salbei (Salvia) ist der geschätzte Alleskönner im Kräutergarten. Als Gartenpflanze hat sie einen festen Platz im Kräuterbeet und macht sich auch sehr gut zwischen prächtigen Blumenstauden. Selbst auf dem Balkon sieht der Salbeistrauch wunderschön aus und kann mühelos überwintert werden. Salbei pflanzen und pflegen ist selbst für ungeübte Hände denkbar einfach, die hübsche Pflanze dankt es mit duftig-leckeren Blättern und einer zarten Blütenfarbe.

Salbei pflanzen – Standortfindung

Salbei pflanzen Strauch

Salbeipflanze mag Sonne und trockene Krauterde (c) iStock.com / aaron007

Die robusten Stauden bevorzugen einen warmen Platz, an dem es sonnig und ein wenig windgeschützt ist. An den Boden haben Salbeipflanzen keine großen Ansprüche. Dort, wo ein fester lehmhaltiger Boden vorherrscht, sollte eine Mischung von Kies und Sand zugegeben werden. Dies hat den Vorteil, dass zum einen Wärme gespeichert wird, die den Wurzeln zugutekommt, zum anderen kann Staunässe nach dem Regen abfließen. Wer Salbei pflanzen will, sollte die Staude nicht allzu oft gießen. Denn eines mag der Salbei gar nicht: Überwässerung. Als Balkonpflanzen sollte der Halbstrauch Salvia in einen ausreichend großen Topf gepflanzt werden. Zwischen Mai und Juni steht der Salbei dann in einem zarten lila Blütenstand und stellt eine wunderschöne Zierde dar.

Die Pflege – Vom Wässern bis zum Schnitt

Sobald die Temperaturen im Sommer nach oben klettern, streckt der Salbei seine Triebe aus. Die Stauden wachsen zusehends und je nach Bedarf können immer wieder frische Blätter als Gewürzkraut abgenommen werden. Auch die zarten Blütenstände können in einem knackigen Salat verwendet werden. In der Regel benötigt Gartensalbei keinen oder sehr wenig Dünger. Den Bedarf an Düngemitteln bestimmt letztendlich immer der Standort. Gesunde Pflanzen wachsen jedoch sehr gut im Garten und im Kübel. Daher können die die Blätter jederzeit abgenommen und getrocknet werden.

Salbeipflanzen überwintern

Ab September sollte der Salbei dann nicht mehr zurückgeschnitten werden. Auch die Düngephase ist jetzt vorbei. In Regionen mit milden Wintern können die Stauden überwintern und werden mit Tannenzweigen oder Laub vor dem Frost geschützt. Als Kübelpflanze gehalten, wird er im späten Herbst in das Gewächshaus oder den Kellerraum im Haus gestellt. In der Kältephase wird der Salbei nicht gewässert. Junge Pflanzen, die aus Saatgut gezogen sind, haben meist nicht die Kraft, den Winter zu überleben. Dennoch lohnt sich der Test, den Salbei im Kellerraum vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen.

Salbei-Pflege: Überblick

Standort warm, sonnig
Boden Kalkboden, mager
Aussaat April
Aussaat Freiland Mai
Düngen mit Maß
Bewässern mit Maß


Salbei umtopfen

Salbei pflanzen Tee

Ein duftender Salbeitee (c) iStock.com / OlgaMiltsova

Der Gartensalbei kann im späten Frühjahr an der Wurzel geteilt und umgetopft werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Eine kräftige Salbeipflanze im Garten teilen und den Wurzeln einen neuen Standort geben. Andererseits ergibt sich daraus die Möglichkeit, die Wurzel in einen Topf mit guter Drainage zu geben. Bei Pflanzen, die bereits im Topf stehen und deren Wurzeln durch die kleinen Öffnungen wachsen, sollten zügig einen größeren Kübel erhalten. Im Topf gedeiht Salbei mit einer Drainage, einer Schicht Kies und guter Blumenerde.

Salbei als Küchengewürz

Normalerweise wird Salbei außerhalb seiner Blütezeit geerntet. Die frischen, aromatischen Salbeiblätter finden in der mediterranen Küche ihre Verwendung. Aber auch für Tee – mit Zitrone oder Ingwer verfeinert – eignen sich die silbrigen Blätter besonders gut. Dem ätherischen Öl von Salbei wird außerdem eine heilende Wirkung zugeschrieben.

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