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Schnecken im Garten – was kann man tun?

Sie sind der Albtraum eines jeden Gärtners und haben schon so manchen Pflanzenfreund in die Verzweiflung getrieben: die Schnecken. Schnecken im Garten hinterlassen nicht nur unschöne Schleimspuren, sie sind auch in der Lage ganze Beete zu verwüsten, indem sie die Bepflanzung kahl fressen. Doch es gibt Mittel und Wege sich vor einer Schneckenplage zu schützen bzw. sie zu bekämpfen – wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Schnecken im Profil – warum die Weichtiere so unbeliebt sind

Schnecken im Garten

Ein Graus für viele Gärtner: Schnecken im Garten © iStock.com / marimo_3d

Schnecken gehören zum Stamm der Weichtiere und sind äußerst artenreich, am unbeliebtesten sind dabei die Nacktschnecken. Vor allem wenn es feucht ist, treten diese Vertreter der Gattung zahlreich auf und begeben sich auf Nahrungssuche. Der Speiseplan dieser Tiere ist dabei sehr umfangreich und besonders Nutzpflanzen, Kräuter wie Majoran und Petersilie oder Nachtschattengewächse wie Tomaten gehören zu den Leibspeisen der Schnecken im Garten. Die große Anzahl der Tiere ist dabei auf eine leichte Störung des natürlichen Gleichgewichtes zurückzuführen, was für angelegte Gärten eine ernsthafte Bedrohung bedeuten kann. Nur wer entsprechende Maßnahmen ergreift, kann die geliebten Gartenpflanzen ausreichend schützen.

Schnecken im Garten wirksam bekämpfen

Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Schädlinge entwickelt, die geläufigsten sind Schneckenkorn, Schneckenzäune und das Absammeln der Schnecken im Garten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Anwendung einer einzelnen Maßnahme nur eine geringe Erfolgsquote hat, eine Kombination von Methoden hingegen sehr wirksam sein kann.

Kräuter im Kampf gegen die Schneckenplage

Die Zupflanzung von Zierpflanzen wie etwa der Ramblerrose schützt die gefährdeten Nutzpflanzen. Zierpflanzen dieser Art sind für die Nacktschnecke uninteressant und verringern Fraßschäden effektiv. Das Zupflanzen von Kräutern, die eine „abschreckende“ Wirkung auf die Schnecken haben sollen, hat sich hingegen bislang als wenig effektiv erwiesen. Viele Gärtner berichten, dass selbst Pflanzen der Gattung Lauche wie zum Beispiel der Schnittlauch den Schnecken zum Opfer fallen.

Schneckenkorn und Schneckenzäune

Schnecken im Garten bekämpfen

Biologische Mittel gegen Schnecken im Garten sind Igel und Kröten © iStock.com / tepic

Zusätzlich sollten die Pflanzen durch einen Schneckenzaun gesichert werden, dieser hält zumindest einen Teil der Schädlinge fern. Ein Schneckenzaun gilt als biologisch unbedenklich und erweist sich in den meisten Fällen als besonders wirkungsvoll. Je nach Hersteller sind die Zäune etwa 20-30 cm hoch und verfügen über eine schräg nach unten angewinkelte Kante, die für Schnecken unüberwindbar ist. Auch die Verteilung von Schneckenkorn kann erfolgreich sein, allerdings sollte bei dieser Art der Bekämpfung von Schnecken auf die Umweltverträglichkeit geachtet werden.

Absammeln statt Bierfalle

Bei einem starken Befall sollten die Schnecken im Garten täglich abgesammelt und anschließend entsorgt werden. Von der klassischen Bierfalle ist abzuraten, sie tötet zwar einige Exemplare, lockt aber gleichzeitig eine Vielzahl der Artgenossen ins eigene Beet. Einen weiteren Schutz kann die Förderung von Nützlingen wie Igeln, Blindschleichen und Kröten bieten, diese sind Fressfeinde der Schnecken und entsorgen diese auf ganz natürliche Weise.

Schnecken und im Speziellen die Nacktschnecke stellen durch verursachte Fraßschäden eine Bedrohung für Nutzpflanzen dar, durch die effektive Kombination von Abwehrmaßnahmen wie Zierpflanzen, Schneckenkorn, Schneckenzäune, Absammeln und Nützlingen lässt sich diese Gefahr erheblich eindämmen und die Freude am eigenen Garten bleibt so erhalten.

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